Gesang

Catherine Bernardini

Sopran (FR)

Nach ihrem Studium an der Maîtrise de Radio France und in Paris-Sorbonne gewann Catherine Bernardini 2001 die Goldmedaille am Convervatoire Régional de Lyon. Ihre Karriere wird durch zahlreiche Bühnenerfahrungen geprägt. Sie spielte Eurydike in Glucks „Orpheus und Eurydike“ unter der Leitung von Laurent Touche beim Sommerfestival von Brou 2017 und Cio-Cio-San in Puccinis „Madame Butterfly“ für das Genfer Opernstudio mit Jean-Marie Curti. Sie sang Hébé und Phani in Rameau's „Les Indes galantes“, Fiordiligi in „Cosi fan tutte“ und Pamina in Mozarts „Zauberflöte“. Sie sang in vielen Oratorien wie Mendelssohns „Paulus“, dem „Magnificat“ von Vivaldi, Bachs „Messe in c-Moll“, „Vesperae solennes de Confessore“ und dem „Requiem“ von Mozart, Caldaras „Stabat Mater“ usw. Darüber hinaus singt sie regelmäßig in „Calliope“, einem Frauenchor unter der Leitung von Régine Théodoresco.

Sybille Diethlem

Sopran (CH)

Sybille Diethelm (*1983) studierte in Zürich und München Konzertgesang und Musiktheater und kehrte mit dem Solistendiplom als Konzert- und Opernsängerin in ihre Heimat am Zürichsee zurück. Opernpartien führten sie ans Prinz-regententheater München, das Staatstheater Nürnberg, das Stadttheater Ingolstadt und ans Markgräfliche Opernhaus Bayreuth. Seit 2009 ist sie Ensemblemitglied des Festival Origen, bei dem sie zahlreiche Opern an unterschiedlichsten Lokalitäten (ur-)aufführte. Neben ihren Engagements unterrichtet Sybille Diethelm Sologesang an der dkms St. Gallen und bei proMusicante in Rapperswil. 

Yanis Benabdallah

Tenor (MA, HU, FR)

Yanis Benabdallah ist ein lyrischer Tenor, Pianist und Dirigent. Seine Wurzeln liegen sowohl in Frankreich als auch Marokko und Ungarn.

Nach der Ausbildung in lyrischem Gesang bei Sophie Hervé am Conservatoire du XVIII, studierte er bei Daniel Ottevear an der Ecole Normale de Musique de Paris, wo er sein "Konzertdiplom" mit den Auszeichnung erhielt. 2007 debütierte er in ersten  Operette-Rollen (Offenbach, Charles Lecoq) und kurz darauf began seine Laufbahn als Opernsänger, u.a. als Nero (Krönung der Poppea), Orpheus (Orpheus' Unglück), Don Ottavio (Don Giovanni), Tamino (Die Zauberflöte), Don José (Carmen), Nemorino (Elixier der Liebe), Alfredo (La Traviata), Romeo (Romeo und Julia). Er spielte auf zahlreichen großen Bühnen, z.B. an der Oper Budapest, der Oper Algier, den Nationaltheatern von Le Mans, Alençon, Szeged, Miskolcs, der Philharmonie von Budapest und Arad in Rumänien und der Seine Musicale in Paris.

Seine umfassende musikalische Ausbildung ermöglicht ihm die musikalische Auseinandersetzung mit Opern, Liedern und Melodien sowie Oratorien. So singt er regelmässig in Mozarts und Haydns Messen, Händels Messias, Honeggers König David, als Samariter in Brittens Cantata Misericordium, Berlioz' Te Deum, Beethovens 9. Sinfonie (an der MUPA in Budapest) und Rossinis Petite Messe Solennelle.



Thomas Epstein 

Bariton (FR)

Nach dem Gesangsstudium bei Mady Mesplé und Arcadi Volodos erhielt Thomas Epstein sein Musikdiplom (DEM) in der Klasse von M. Etcheverry. Er perfektionierte seine Fähigkeiten in den Opernklassen von R. Dumé und Hélia T'Hézan, wo er die Rollen von Crespel, Coppélius, Phanuel, Bartolo, Sparafucile, Zuniga spielte. Danach sang er in den Chören der Pariser Oper und der Opéra du Rhin. Er verkörperte bereits Rollen von Bartolo, Wagner, Benoît/Alcindoro, Crespel, Sarastro und stand mit zahlreichen Oratoriensoli und Bach-Kantaten auf der Bühne.

Marcos García Gutiérrez 

Bariton (CH)

Marcos García Gutiérrez, geboren in Oviedo (Spanien), erhielt seine Gesangsausbildung an der Musikhochschule in Oviedo und an der Hochschule für Musik und Theater Zürich (Schweiz). Das Solistendiplom erlangte er an der Musikhochschule in Genf (Schweiz) bei Nathalie Stutzmann. Wichtige Impulse bekam er ausserdem von Vincent Aguettant, Danielle Borst, Philippe Huttenlocher, François Le Roux, Jill Feldman und Dennis Hall. Vor seinen

Gesangsstudien schloss er das Klarinetten- und Schulmusikstudium erfolgreich ab. Sein Bühnenrepertoire umfasst neben Opern auch Oratorien und Zarzuelas. Seine zahlreichen Rollen wie Orfeo (Orfeo dolente), Melisso (Alcina), Lucas (Les Troqueurs), Le Camoens (Dom Sébastien), Escamillo (La Tragédie de Carmen), Jupiter (Orphée aux Enfers), Schaunard (La Bohème), u.v.m. führten ihn ins In- und Ausland. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Orchestern interpretierte er die Matthäus-Passion und die Johannes-Passion von J. S. Bach, verschiedene Requiems und Kantaten. Marcos García trat bei vielen Festivals auf, u.a. am Créneaux de Suscinio und Ambronay. Des Weiteren gastierte er im Théâtre Royal von Versailles, im Amphitheater der Opéra Bastille, in der Cité de la Musique von Paris, im BFM von Genf und im Theater Campoamor von Oviedo. 



Philippe Jacquiard

Tenor (CH)

Der Schweizer Tenor wurde 1990 in Fribourg geboren. Aufgewachsen mit der weithin bekannten Vokalkunst dieser zweisprachigen Schweizer Region, trat er im Alter von fünfzehn Jahren in das Konservatorium von Freiburg ein, wurde Mitglied des Schweizerischen Jugendchors und später des Choeurs du Collège St. Michael in Fribourg. Gleichzeitig setzte er seine berufliche Ausbildung in klassischem Gesang in Zürich bei Scott Weir fort. 2009 schloss er sich André Ducrets Choeur des XVI an und wurde bei der Oper in Fribourg für Offenbachs "Blaubart" engagiert. Es folgten Opernrollen in Neuchâtel, Lausanne und weiteren Orten mit Werken von Bizet bis Verdi. Gleichzeitig pflegte er seine Solistentätigkeit in verschiedenen Oratorien. 
Er erhielt Engagements in Frankreich, unter anderem bei den Estivales de Brou in Bourg-en-Bresse, wo er Jean-Marie Curti kennenlernte.
In seiner Heimatregion ist er Mitbegründer eines Quintetts mit hochkarätigen männlichen Solostimmen, welches die Freiburger Gesangstradition pflegt. Er fühlt eine grosse Verbundenheit mit dem ländlichen kulturellen Erbe seiner Heimat.

Annouk Jobic

Alt (FR)

Annouk Jobic probierte verschiedene Instrumente aus (Harfe, Gitarre, Bratsche) aus, bevor sie sich für den Gesang entschied. Sie studierte bei Florence Katz und Mary Saint-Palais in Paris.

Im Jahr 2018 erhielt sie den ersten Preis für Gesang am Konservatorium von Rueil-Malmaison mit der einstimmigen Beurteilung “Sehr gut”. Zur gleichen Zeit schloss Annouk ihr Studium der Musikwissenschaften in Paris VIII erfolgreich ab und erhielt einen 1. Preis für die Musikausbildung. Während des Chor-Workshops der  Opéra de Massy nahm sie an mehreren Trainings und Produktionen teil.

Als Solistin spielte Annouk die Rollen der Oreste in “La Belle Hélène”, der L’Opinion Publique in Jacques Offenbachs “Orpheus in der Unterwelt” und Lazuli in “L’Etoile” von Emmanuel Chabrier. 2019 begann sie am Conservatoire National Supérieur de Lyon in der Klasse von von Isabelle Germain zu studieren. Nächstes Jahr wird sie in “Les Dialogues des Carmélites” von Francis Poulenc mitwirken, einer Produktion des Konservatoriums.



Anne-Cécile Laurent

Sopran (FR)

Nach einem Masterstudium an der Kathedrale von Rouen studierte Anne-Cécile Laurent Gesang am Konservatorium von Rouen bei Sophie Aguessy und Xavier Legasa. Ihr Diplom in Musikwissenschaft erwarb sie 2006. Derzeit arbeitet sie mit Christine Schweitzer zusammen. 2016 erreichte sie die Endphase des prestigeträchtigen "Belvedere- Wettbewerbs" in Kapstadt und 2018 war sie Halbfinalistin im Wettbewerb „Voix Nouvelles“. Sie spielte nacheinander die Rollen Eurydike, Fiordiligi, den Hahn und den Eichelhäher in Janáčeks „Das schlaue Füchslein“, Elle in Francis Poulencs „La voix humaine“ und in jüngster Zeit an der Oper in Dijon die Rolle der Anna in „Nabucco“. Auf Einladung verschiedener Orchester konnte sie die solistischen Sopranpartien mehrerer Oratorien aufführen, darunter ein Deutsches Requiem, Francis Poulencs Gloria, Tomasis Liturgische Fanfaren, die Johannes-Passion, Carl Orffs Carmina Burana usw. Im Juli 2018 spielte sie die Titelrolle in Franz Curtis "Das Rösli vom Säntis" in Haute Savoie. 

Anne-Cécile Laurent arbeitet regelmäßig mit dem Ensemble „La Maison Illuminée“ unter der Leitung von Oswald Sallaberger zusammen.

Olivia Peccoud

 Sopran (CH)

Olivia Peccoud studierte Querflöte und Piano am Konservatorium in Genf . Danach absolvierte sie ein Gesangsstudium, parallel zu ihrer Ausbildung als begleitende Pianistin. Nach vielen bereichernden Erfahrungen sowohl als Flötistin in Orchestern wie auch als Chorsängerin in Bühnenchören, entschied sie sich schliesslich für eine Ausbildung zur Gesangsdirigentin nach D'Anthony di Giantomasso am Opernstudio in Genf bei Jean-Marie Curti. Als Gesangs- und Chordirigentin arbeitet sie für  unterschiedliche Produktionen, u.a. bei den Festivals von Brou in Bourg en Bresse, für das Opernstudio Genf, das Opern-Theater in Genf, die Opéra du Rhône usw. Olivia Peccoud ist zudem begleitende Pianistin beim Masterstudiengang am CPMDT in Genf. Sie gründete und dirigiert das Gesangsensemble Coherance und veranstaltet regelmäßig Kammermusikkonzerte mit Klavier und Gesang sowie Konzerte mit barocker Musik.

Aurélien Pernay

Bariton (FR)

Auf der Bühne verkörperte Aurélien Pernay bereits zahlreiche Mozartrollen: Figaro und Graf Almaviva („Le Nozze di Figaro“), Guglielmo und Don Alfonso („Così fan tutte“), sowie die Titelrolle von „Don Giovanni“. Zu seinem  Repertoir gehören zudem viele Werke von Offenbach, u.a. spielte er den Baron de Gondremarck in "La Vie parisienne", Agamemnon in "La Belle Hélène" und Crespel und Luther in "Les Contes d'Hoffmann". Mit dem Opéra-Studio de Genève spielte er den Maestro in „Prima la Musica  et poi le Parole“ von Salieri, Osman und Don Alvar in „Les Indes galantes“, Guglielmo in „Così fan tutte“, Golaud in „Pelléas et Mélisande“ und Wolfram in „Tannhäuser“. Er sang auch die Rolle des Primions in der Oper „Enfants du Cristal“ von Jean-Marie Curti. Er sang eine Vielzahl von Oratorien, u.a. Werke von Bach, Mozart, Rossini, Brahms und bietet regelmäßig Rezitale mit Melodien und Liedern  von Schubert, Schumann, Brahms, Duparc, Ropartz usw. dar.

Anne Schlick

Mezzosopran (FR)

Die Mezzosopranistin und Meisterin der Bratsche Anne Schlick erlangt ihre DEM im Gesang am Konservatorium von Colmar (Klasse von Francis Jeser) und unterrichtete im Kader der Mission Voix Alsace und in der Musikschule. Sie singt im Chor und als Solistin mit verschiedenen Ensembles und in zahlreichen Produktionen des Genfer Opernstudios.

Ihr Repertoire ist das Resultat ihres eklektischen Geschmacks und unterschiedlichen musikalischen Begegnungen: Gesang und Instrument im Laudario di Cortona, Solobratsche in der Matthäus-Passion von J.S. Bach, Solobratsche in Dogora von Etienne Perruchon (2016), Bratsche im Quartett und Solo in den Madrigalen von Monteverdi, Purcells Feenkönigin, Frau Agnes im Rösli vom Säntis, Solobratsche im Messias von G. Haendel.

Sie tritt mit ihrem Barock-Trio "Les Fêtes de Flore", mit jiddischen und sephardischen Liedern und verschiedenen Rezialen auf. Sie setzt ihre Ausbildung bei Francis Jeser, Elisabeth Baudry, Yves Coudray und Bernard Roubeau fort und hat Meisterkurse rund um das Oratorium bei Hans Michael Beuerle besucht.

Nach dem Studium der Barockvioline und dem klassischen Violinenspiel verliebte sie sich in die Nyckelharpa („Schlüsselfidel“), eine Streichgeige mit Klaviatur schwedischer Herkunft, und folgte Meisterkursen in ganz Europa bei Marco Ambrosini (Oni Wytars Ensemble). In Verbindung mit ihrer Stimme ergaben sich dadurch viele neue Möglichkeiten der Zusammenarbeite. 

Borbála Szuromi

 Sopran (CH/HU)

Die junge ungarische Koloratursporanistin Borbála Szoromi wurde in eine Familie von Opernmusikern hineingeboren und ist bereits in ihrer frühsten Kindheit in die Budapester Opernwelt eingetaucht. 

Nach ihrem Master of Arts in Violine an der Musikhochschule Genf mit Schwerpunkt zeitgenössische Musik setzt sie derzeit ihre Ausbildung in Operngesang an der gleichen Institution in der Klasse von Clémence Tilquin fort.

 

Die junge Sängerin begeistert sich sehr für zeitgenössische Musik und durfte 2019 als Solistin in John Adams' "Grand Pianola Music" mit dem Genfer Kammerorchester in der Victoria Hall und in Philip Glass' Oper "Einstein" am Strand des Grand Théâtre de Genève auftreten. Sie hatte zudem die Gelegenheit, die erste Hexe in Purcells "Dido" und Aeneas im Palast der Künste in Budapest zu spielen sowie Charakterrollen in Rameau-Opern unter Kenneth Weiss in Divonne-les-Bains zu verkörpern.



Männerchor Alpstee Brülisau

(CH)

Der Männerchor Alpstee Brülisau wurde bereits 1946 als Verein gegründet. Heute pflegen 31 junge und jung gebliebene Männer aus Brülisau und Umgebung den klassischen vierstimmigen Männerchorgesang. Daneben gehören auch Jodellieder und "Rugguseli" (Innerrhoder Naturjodel) zum Repertoire. Dirigiert wird der Chor von Andrea Richle aus St. Gallen.

Chœur des Trois Frontières 

(CH, DE, FR)

Der Chœur des Trois Frontières wurde 2001 gegründet um den Dominikaner-Mönchen des Oberelsass in Guebwiller mit dem Orchester Les Musiciens d' Europe das "Requiem de Verdi" zu präsentieren. Seither ist der Chor eng mit den Dominikanern verbunden. Er sing jedes Jahr bei bis zu zehn Konzerten, so u.a. beim 900-jährigen Bestehen der Abtei Fontenay im Burgund und beim 1000-Jahre-Jubiläum der Kathedrale in Strasbourg. Unter der Leitung des Dirigenten Jean-Marie Curti trifft sich der Chor jeweils zu mehreren Probewochenenden um ein neues Werk einzustudieren und sein umfassendes Repertoire zu erweitern. Je nach Werk variiert die Zahl der Interpreten zwischen 45 und 70. Die Mitglieder stammen sowohl aus dem Elsass wie auch aus der Schweiz und Deutschland.